SPD Ilm-Kreis

Stephan Kramer will für die SPD in den Bundestag

Bundestag

Die SPD Kreisverbände Ilm-Kreis und Gotha haben im Bundestagswahlkreis 192 mit Stephan Kramer ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl nominiert.

Aufgrund der vorherrschenden Pandemielage wurde die Nominierung im Briefwahlverfahren durchgeführt. Der Bundestag hatte eigens eine Verordnung erlassen, um diese Möglichkeit zu eröffnen. Die Aussprache und Diskussion hatte im Rahmen einer Video/ Telefonkonferen am 07.04.2021 statt gefunden. Nachdem sich keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten fanden, wurde dann per Briefwahl abgestimmt. Die Abstimmung ergab ein Zustimmungsergebnis von 73 % bei 209 abgegebenen Stimmen.

Stephan Kramer ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er bringt 30 Jahre Erfahrung im Bundestag, Europaparlament und als Büroleiter eines Bundestagsmitglieds ein. Von 2004 bis Januar 2014 war er Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress. Seit Dezember 2015 ist er Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen. Er ist unter anderem Mitglied der Gewerkschaft der Polizei und seit 2010 SPD-Mitglied. Er setzt sich engagiert für ein tolerantes Miteinander ein und ist unter anderem Gründungsstifter der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Sein großes Ziel ist eine Gesellschaft, in der die Menschen frei von Furcht leben können.

„Ich bewerbe mich um ein Mandat für den Deutschen Bundestag, weil ich mich dort für Grundsätze einsetzen will, auf die unsere Gesellschaft schon immer angewiesen war, sie in den kommenden Jahren aber vielleicht mehr denn je brauchen wird,“ so Stephan Kramer. „Aktuell erleben wir eine Welle des Hasses und der Hetze im politischen Alltag. Vor allem völkischer Nationalismus spaltet unsere Gesellschaft und führt zu einer wachsenden Radikalisierung aller politischen Lager auf allen Ebenen. Die sog. Mittelschicht, immerhin 58% der Bevölkerung, das stabile Fundament unseres Wohlstandes und unserer offenen Gesellschaft, wird immer öfter durch Abstiegs- und Existenzängste verunsichert. Hier hilft nur eine ehrliche Politik, die Glaubwürdigkeit durch sachliche Kompetenz vermittelt.

Ein großer Erfolg sozialdemokratischer Politik war dabei beispielsweise die Mietpreisbremse. Bezahlbare Wohnungen zum Wohlfühlen sind ein Menschenrecht und ein wichtiger Faktor für eine stabile Gesellschaft. Wohnsilos sind Gift für den sozialen Frieden und führen zu Ghettoisierung und Gewalt. Deshalb müssen wir klug bauen und regulieren. Auch im Bereich der Pflege müssen endlich pragmatische Lösungen gefunden werden. Tariflöhne für Pflegekräfte sind ebenso wichtig wie die Deckelung der Kosten für die Pflegebedürftigen.“

Dass er nicht im Wahlkreis Gotha- Ilm-Kreis geboren ist, ist für Stephan Kramer kein Hindernis. Es sei zwar selbst Zugereister, doch schon sein Vater und Großvater seien bzw. waren als geborene Altenburger echte Thüringer und die Thüringer Bratwurst hätte nicht nur in seiner Kindheit stets eine Rolle gespielt. Da er schon seit fünf Jahren in Thüringen lebt, kenne er es recht gut. Es sei logisch, dass er sich um einen Wahlkreis dort bewerbe, wo er lebe. Er habe schnell einen persönlichen Bezug zu der Region und ihren Menschen gefunden. „Hier fühle ich mich wohl. Im Zeitalter der wachsenden Zentralisierungswut spielen Regionen übrigens nicht nur in Deutschland selbst, sondern in ganz Europa eine immer wichtigere kulturelle, wirtschaftliche und soziale Rolle“, so Kramer.

 
 

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